Bernhard und Gisela fahren seit vielen Jahren auf „ihren“ Campingplatz. Gisela erzählt ihrer Mutter Carmen gerne von diesem Fünf Sterne-Camping und dass es hier so schön wie an der Cote d`azur ist. Dies wird zum Problem, als ihre Mutter auf spontanen Besuch kommt. Da heißt es, alles muss stimmen. Wären da nicht Senta, Natascha und Tjark, die neben dem Campingplatz in Form von Wildcampens Zeit in der freien Natur genießen möchten und bei Yoga, Meditation und dem ein oder anderen Haschkeks entspannen wollen. Dies ist Gisela natürlich ein Dorn im Auge, denn pünktlich um 15:00 Uhr gibt es jeden Nachmittag Käsekuchen. Bernhard hasst diesen eigentlich und ist auch sonst ziemlich genervt von seiner Frau, hat aber noch keinen Weg gefunden, etwas daran zu ändern. Sybille Möller-Latuschke, die Platzvorsteherin, hingegen schlägt sich mit der Naturschützerin Florentine herum, die vehement dafür sorgen will, dass mit dem Campen Schluss ist. Schließlich gilt es, die seltene Art der Waldameise zu schützen. Und dann geht es rund auf dem friedlichen Campingplatz, zwischen Käsekuchen, Haschkeksen und beißenden Ameisen und dem Wahren von Schein und Sein.